Rallye: ADAC Eifel Rallye  von Heiko Schmitt
Für das Skoda-Team zählt in der Eifel nur ein Sieg
Dienstag - Juli - 13.07.2010 - 10:10:07 Uhr
Für Matthias Kahle und dessen Beifahrer Peter Göbel gibt es bei der ADAC Eifel-Rallye, dem vierten und damit schon vorletzten Saisonlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM), nur eine Devise: „Unser Ziel ist eindeutig: Wir müssen gewinnen“, erklärt der sechsmalige Deutsche Rallyemeister, „drunter geht’s nicht“. Auf dem erfolgreichen Škoda Team lastet ein großer Druck. „Wie schon während der gesamten Saison können fünf, sechs Teams die Rallye gewinnen. Das wird ein sehr enger Kampf“, weiß der in Köln lebende Rekord-Champion.

Nur zwei Läufe bleiben Matthias Kahle, der als DRM-Vierter startet. Die muss auch sein junger Teamkollege Mark Wallenwein nutzen, um seine erste Saison im Škoda Fabia S2000 auf einem Spitzenplatz in der DRM zu beenden. „Wir haben noch Chancen auf die Meisterschaft“, betont Wallenwein, der nach seinem Ausfall bei der AvD-Sachsen-Rallye den fünften Platz im Zwischenklassement belegt. „In den verbleibenden zwei Läufen kann sehr viel passieren“.

Bei seiner Premiere im Fabia Super 2000 feierte Kahle mit dem Gesamtsieg bei der ADAC Wikinger-Rallye einen Einstand nach Maß, musste allerdings bei der ADAC Hessen-Rallye einen Ausfall hinnehmen. Bei der AvD-Sachsen-Rallye zeigte der 41-jährige Škoda Pilot eine starke Leistung und verpasste seinen zweiten Saisonerfolg nur knapp. Mark Wallenwein und Co-Pilot Stefan Kopczyk überraschten mit ihren Auftritten alle Beobachter. Gleich auf seiner allerersten Wertungsprüfung mit dem Fabia S2000 markierte er bei schwierigen Streckenbedingungen bei der Wikinger-Rallye eine Bestzeit. Der 23-Jährige, der von der ADAC Stiftung Sport gefördert wird, etablierte sich auf Anhieb in der DRM-Spitze. Bei der Hessen-Rallye war er als Gesamtzweiter bester DRM-Pilot. Nach einem Fahrfehler in Sachsen muss er jetzt auf den Strecken rund um Daun unbedingt punkten. Die Strecken mit ihren anspruchsvollen kurvenreichen Berg- und Talpassagen verlangen den Fahrern alles ab.

Über die ersten drei Saisonläufe betrachtet sind die beiden Fabia-Piloten die beherrschenden Fahrer. Von insgesamt 49 Wertungsprüfungen gewannen sie 21. Davon entfielen auf Matthias Kahle 13 und auf Mark Wallenwein acht Bestzeiten. Das Punktesystem der DRM sorgt allerdings dafür, dass sich diese eindrucksvolle Dominanz noch nicht in den Meisterschaftsplatzierungen niederschlägt.

Škoda Sportchef Nikolaus Reichert blickt aber zuversichtlich auf die nächste Aufgabe für sein Team: „Die DRM ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Ich hoffe, dass bei der ADAC Eifel-Rallye möglichst viele Zuschauer den packenden Kampf miterleben werden“.

International fährt der kompakte Rallyewagen von Škoda seit dem ersten Einsatz 2009 auf der Erfolgsspur. Beim sechsten Lauf zur Intercontinental Rally Challenge (IRC) in Belgien gelang den Werksfahrern Freddy Loix und Jan Kopecký ein Doppelsieg. Im IRC Zwischenklassement belegen die Fabia S2000-Piloten auch die ersten Plätze. Die tschechische Traditionsmarke führt außerdem souverän in der Herstellerwertung.

An diese Erfolge will Škoda in der Deutschen Rallye-Meisterschaft anknüpfen. Nach dem Škoda Octavia WRC (2002 und 2004) und dem Fabia WRC (2005) soll jetzt auch der 270 PS starke Fabia S2000 in Deutschland zum Meisterauto werden.


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Bergrennen: Vorschau 37. Homburger ADAC Bergrennen  von Admin
HAC knüpft an Glanzzeiten an
Montag - Juli - 12.07.2010 - 07:26:02 Uhr
Mit seiner 37. Auflage des Homburger ADAC Bergrennens knüpft der Homburger Automobilclub (HAC) an die glorreichen Zeiten der 1980er und 90er Jahre an. Genau 160 Piloten mit ihren flinken Touren-, Renn- und Sportwagen sowie flotten Oldtimern aus ganz Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Österreich und Schweiz treten am 17. und 18. Juli auf der anspruchsvollen Naturrennstrecke "Käshofer Straße" vor den Mauern der Kreis- und Universitätsstadt Homburg gegeneinander an. Ein solch großes Teilnehmerinteresse verzeichnete der ADAC-Ortsclub schon viele Jahre nicht mehr. Mit den Fahrern aus dem benachbarten Großherzogtum, die um Punkte zu ihrer Landesmeisterschaft fahren und dem Comeback der "Königsklasse am Berg", der Formel 3000, kann der HAC diesmal mit zwei neuen Highlights aufwarten. Diese Rennwagen kommen der Formel 1 optisch und auch leistungsmäßig sehr nahe. Bei einem Gewicht von knapp über 500 kg verfügen solche Boliden über rund 500 PS. Mit einem solchen Fahrzeug wurde auch der gültige Streckenrekord am "Käshofer Berg" von 1:08.13 min im Jahre 2000 vom Luxemburger Christian Hauser aufgestellt. Nach 10 Jahren könnte nun der am längsten bestehende Streckenrekord Deutschlands endlich gebrochen werden. Ein weiteres Bonbon für die vielen Motorsportsfans aus nah und fern, wird die Autogrammstunde mit dem frisch gebackenen Le Mans-Sieger Timo Bernhard sein. Den Rennprofi in Diensten von Porsche und Audi kann man am Sonntag zwischen 12 und 13 Uhr im Startbereich treffen.

Auf der 2,6 km langen Käshofer Straße, die nach Meinung vieler Experten zu den anspruchsvollsten Bergrennstrecken Deutschlands zählt, sind spannende Trainings und Rennläufe zu erwarten. Die bestplatzierten Fahrer im Gesamtklassement erhalten neben Pokalen und Preisgeldern auch wertvolle Punkte in der Deutschen Automobil Bergmeisterschaft, den Bergpokalen des Deutschen Motorsport Bunds (DMSB) und dem KW Berg-Cup. Sieganwärter Nummer Eins ist Uwe Lang aus Schweinfurt, seines Zeichens Deutscher Bergmeister 2008, mit seinem Osella-Sportwagen, der das Leistungsplus der beiden Formel 3000-Rennwagen mit einer optimalen Streckenkenntnis aus den vergangen zwanzig Jahren wettmachen kann. Formel 3000 Fahrer Guy Demuth aus Luxemburg, bisher zweifacher Landesmeister startet erstmals am Karlsberg. Der zweite Formel 3000-Vertreter, Daniel Allais aus den französischen Ardennen war letztmals vor zehn Jahren in der Saarpfalz, sodass die beiden Monoposto-Piloten zuerst die Idealline finden müssen. Ein Platz auf dem Podium visiert auch der Gesamtsieger des Bergrennens von 2006 Patrik Zajelsnik an. Der Deutsch-Slowene wird wie Lang einen mehr als 350 PS starken Osella BMW pilotieren. Insgesamt haben 10 Gruppe C Sportwagen und sechs Formel-Rennwagen gemeldet, darunter auch der amtierende Luxemburger Champion, der 71jährige Leon Linden in seinem modernen Dallara Opel Formel 3, Baujahr 2005.

In der Tourenwagenkategorie fallen die beiden Opel Astra V8 Coupés aus den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) des Jahrgangs 2003 auf. Zum einen mit dem siebenfachen Deutschen Bergmeister Norbert Brenner (Walldürn) und Werner Jetzt (Peiting), der dank seiner spektakulären Fahrweise bei den Zuschauern überaus beliebt ist. Interessant gestaltet sich hier die Auseinandersetzung mit dem Österreicher Herbert Stolz im 600 PS starken Porsche 935 II und dem Franken Norbert Handa im etwa gleichstarken Lancia Delta Evo III, die beide ebenfalls bereits zu Meisterehren kamen.

Aber auch in den kleineren Gruppen und Klassen sind interessante und schnelle Renner zu finden. Der KW Berg-Cup beispielsweise bringt zahlreiche spektakuläre Spezial-Tourenwagen nach Homburg. Das Herzstück des Gruppe H-Cups ist die Klasse bis 2 Liter Hubraum, wo 31 Fahrzeuge am Start Aufstellung nehmen um alle 30 Sekunden auf die Schnelle Reise Richtung Käshofen geschickt zu werden. Die Vorbereitung der Autos vom Schlage eines Opel Kadett C 16V, BMW 320 Super Tourenwagen, VW Golf 1 oder Ford Escort RS stand unter dem Motto "schneller, breiter, tiefer". Holger Hovemann, der sechsfache Gewinner des KW Berg-Cups, ist in seinem Opel RISSE Kadett C 16V hier der Favorit, gejagt vom Rest des Feldes.

Für nostalgische Momente werden die 13 Teilnehmer des NSU-Bergpokals sorgen. Die für den Rennsport hergerichteten "TT-Prinzen" stammen aus den 1970er Jahren und sind noch erstaunlich gut in Schuss. Mit dabei ist hier auch der Homburger Wolfgang Marx. Apropos Lokalmatadore, insgesamt neun Aktive aus den Reihen des HAC sind am dritten Juli-Wochenende mit von der Partie. Dazu füllen weitere Starter aus dem Saarland und er Pfalz die Teilnehmerliste. Harald Ludwig (Merzig / BMW M3 Gruppe N) und Rainer Koresch (Merzalben / Ford Escort Gruppe H bis 1600 ccm) sind in ihren Klassen die Favoriten auf den Sieg.

Aber auch das Fahrerlager am "Stumpfen Gipfel" mit seinem großen Festzelt hat einiges zu bieten. Hier kann jeder ohne zusätzlichen Eintritt den Teams bei den Rennvorbereitungen über die Schultern blicken und sich anschließend bei Spießbraten, Leberknödel oder Schnitzel vom HAC-Team bekochen lassen. Jeweils zwischen 8 und 18 Uhr finden die drei Trainingsläufe am Samstag und die drei Rennläufe am Sonntag statt. Am Renntag pendeln ab 10 Uhr Shuttlebusse zwischen dem Parkplatz der Karlsberg-Brauerei und dem Renngelände. Weitere Infos unter www.homburger-bergrennen.de (von HAC-Presse - Thomas Bubel


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Rallye: ADAC Eifel Rallye  von Heiko Schmitt
Wer gewinnt ADAC Eifel Rallye?
Freitag - Juli - 09.07.2010 - 14:25:15 Uhr
Drei der fünf Läufe zur DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) sind bereits absolviert, bei jedem standen andere Sieger ganz oben auf dem Podest. Da stellt sich doch die Frage: Wer gewinnt die vierte DRM-Runde bei der ADAC Eifel Rallye (15. - 17.07.2010) rund um Daun. Während die Top-Teams der Division 1 immer mal wieder strauchelten und keiner durchgängig punktete, konnten sich in den ‚kleinen’ Divisionen zwei Teams durchsetzen. Vor der ADAC Eifel Rallye führen der 25-jährige Felix
Herbold mit Co Kevin Zemanik (Ismaning / Plauen) im Honda Civic R3 (Division 2) und Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Piesbach / Fluterschen), die DRM-Vizemeister von 2007, im Citroën C2R2max (Division 3) das Meisterschaftsfeld gemeinsam an. Beide genießen es, als DRM-Leader in die Eifel zu reisen. Lars Mysliwietz bringt es auf den Punkt: „schade, dass die Eifel-Rallye schon in der nächsten Woche ist - dieses Gefühl hätte ich gerne noch länger genossen.“



Beim Kampf um den Gesamtsieg in der Eifel werden beide Teams
voraussichtlich jedoch keine Rolle spielen. Da ist zum einen
Vorjahressieger Olaf Dobberkau aus dem thüringischen Schleusingen, der seinen feuerroten Porsche 911 GT3 auch diesmal in der Eifel wieder ganz oben aufs Siegerpodest stellen möchte. „Wenn wir unsere theoretische Chance auf den Titel wahren wollen müssen wir gewinnen“, ist die klare Ansage. Gleiche Voraus-setzungen hat der sechsfache Rekordmeister
Matthias Kahle (Köln), der im Skoda Fabia S2000 den Auftakt bei den Wikingern gewann. „Wir müssen gewinnen, drunter geht es nicht.“ Dann gibt es aber noch zwei schnelle Youngster, die ebenfalls in der Eifel auftrumpfen möchten. Der 23-jährige Mark Wallenwein überzeugte bislang in seiner ersten Saison im Werks-Fabia S2000, „Am Freitagabend werden wir sehen, wo wir mit dem Skoda stehen.“ Der Berliner Aaron Burkart ist derzeit Führender in der Junior-Weltmeisterschaft. In der Eifel feiert er Premiere in einem Peugeot 207 S2000, „die anderen haben
sicherlich einen Erfahrungsvorsprung, aber ich gebe alles …“ Der
amtierende Vize-Meister Sandro Wallenwein (Stuttgart) hat als
Tabellendritter die beste Ausgangssituation. „Wir werden alles ge-ben, aber es wird sehr schwer“, erklärt der schwäbische Subaru-Pilot. „Jahrelang hatten wir Pech in der Eifel, letztes Jahr war es dann ganz knapp Platz zwei, ich hätte nichts dagegen, wenn sich das wiederholen oder verbessern würde.“

Aber da sind auch noch: Der Bayer Toni Werner in einem weiteren Porsche 911 GT3 oder der Belgier Bruno Thiry, der mit seinem kleinen Citroën C2R2max im vergangenen Jahr sensationell auf den dritten Gesamtrang fuhr. In der mit fast 100 Teams randvoll gefüllten Nennungsliste gibt es noch einige Teams, die durchaus berechtigte Ansprüche auf einen Podestplatz anmelden.

Die Auflösung gibt es am späten Samstag auf der Zielrampe in Daun. Doch bis dahin sind noch einige Prüfungen zu bestehen. Angefangen vom fast schon legendären Shakedown am Donnerstagabend in Neichen, über das Rallye-Dorffest am Freitagabend mitten durch Sarmersbach und die anspruchsvollen Wertungsprüfungen am Samstag mit dem neuen Highlight im
Kelberger Land. Und wie immer wird der sportliche Wettkampf durch die Demonstrationsfahrten der Eifel-Historic Rallyeparty, dem größten rollenden Rallye-Museum der Welt, zu einem zusätzlichen Augen- und Ohrenschmaus für die Fans.

Weitere Infos zum Rallye-Event in der Eifel und die Starterlisten gibt es unter www.eifel-rallye.de. Hier können Sie auch schon vorab das Programmheft mit ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Wertungsprüfungen, mit den ausgewiesenen Zuschauerpunkten, Übersichtskarten aller WPs, vielen Hintergrundinformationen und den Starterlisten bestellen


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WRC-News: Shakedown Rally Bulgaria  von Heiko Schmitt
Petter Solberg schnellster im Shakedown
Donnerstag - Juli - 08.07.2010 - 14:26:28 Uhr


Die Bestzeit im heutigen Shakedown der Rally Bulgarien ließ sich Petter Solberg im Citroen C4 WRC gutschreiben. Citroen war auch die dominierende Marke und belegte die ersten fünf Plätze

Ergebnis Shakedown:

1. P. SOLBERG. Citroen C4 WRC. 1:39.4
2. SORDO. Citroen C4 WRC. 1:39.8
3. OGIER. Citroen C4 WRC. 1:39.9
=4. LOEB. Citroen C4 WRC. 1:40.5
=4. RAIKKONEN. Citroen C4 WRC. 1:40.5
6. HIRVONEN. Ford Focus RS WRC 09. 1:41.3
7. LATVALA. Ford Focus RS WRC 09. 1:42.2
=8. P-G ANDERSSON. Ford Focus RS WRC 08. 1:42.6
=8. WILSON. Ford Focus RS WRC 08. 1:42.6


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Donnerstag - Juli - 08.07.2010 - 07:24:30 Uhr
Das diesjährige Homburger ADAC Bergrennen am 17. und 18. Juli entwickelt sich bei seiner 37. Auflage zu einem echten Saisonhighlight. Über 150 Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Luxemburg, Österreich, Frankreich, Belgien und Schweiz haben ihre Nennung beim Homburger Automobilclub abgegeben, darunter zwei Opel Astra V8 DTM und zwei Formel 3000 Boliden. Am Rennsonntag wird zudem der aktuelle Le Mans Gesamtsieger Timo Bernhard erwartet. Der Saarpfälzer gewann vor vier Wochen im Werks Audi R15 TDI LMP1-Sportwagen zusammen mit seinen Teamkollegen Mike Rockenfeller und Romain Dumas, die bekannteste Motorsportveranstaltung der Welt, neben dem Indianapolis 500 und dem Formel 1-Grand-Prix von Monaco. Der Rennprofi in Diensten von Porsche und Audi steht den Motorsportfans aus nah und fern am Sonntag, den 18. Juli, zwischen 12 und 13 Uhr im Zuschauerbereich am Start für eine Autogrammstunde zur Verfügung. Das Mitglied des Homburger Automobilclubs geht an den beiden Vortagen mit seinem VW Golf Kit Car bei der Eifel-Rallye, einem Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft an den Start. Am Renntag des Bergrennens wird der weiße Rallye-Golf dann von Timos Vater Rüdiger Bernhard pilotiert.


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Mittwoch - Juli - 07.07.2010 - 12:32:18 Uhr
Vom 16. und 18. Juli findet auf der Käshofer Strasse das 37. Homburger Bergrennen statt.
Aus lokaler Sicht ist natürlich wie in jedem Jahr das Abschneiden der einheimischen Fahrer von besonderem Interesse, zumal für keinen deutschen Verein mehr Fahrer ins eigene Rennen gehen als für den Homburger Automobilclub. Dass im letzten Jahr sieben Lokalmatadoren in ihren Klassen auf dem Podium standen und somit bei der Siegerehrung Pokale von Rennleiter Jürgen Guckert und HAC-Sportchef Hartmut Schöffler entgegennehmen durften, unterstreicht die Klasse der Piloten. Zur 37. Auflage starten nicht weniger als 10 „Heim-Ascaris“
Gleich vier Piloten aus den Reihen des HAC’s stellen sich in der Gr. N/F2005 bis 1400 ccm der Konkurrenz. Matthias „Schlitzer“ Scheerschmidt warf im letzten Jahr seinen Opel Corsa gleich im ersten Rennlauf von der Bahn, ist aber auf seiner Heimstrecke immer für den Klassensieg gut.
Markenkollege Yannick Scherer, der vor Jahresfrist in Homburg sein erstes Bergrennen überhaupt bestritt, hat seinem Corsa in der Winterpause unter anderem einen neuen Motor spendiert, mit dem er beim Bergrennen in Wolsfeld prompt auf den dritten Platz fahren konnte.
Fredi Marquitz tritt mit dem in Eigenregie aufgebauten Skoda Fabia, mit dem Andreas Egidy 2009 sensationell auf den zweiten Platz fahren konnte, ins Rennen geht.. Über Winter wurde der Skoda in den Werkstätten des Blieskasteler Autohauses Groh in vielen Bereich verbessert, sodaß in dieser Klasse ein spannender Kampf zu erwarten ist.
In der Klasse bis 1600 cm können sich die Fans auf Duell der Suzuki-Saar-Piloten Hans-Peter Simon und Christian Bächle freuen. Erstmals treten beiden mit einem Suzuki Swift Sport an und kämpfen so praktisch mit gleichen Waffen. Im letzten Jahr waren Bächle und Simon die schnellsten Piloten der 1600er Klasse. Für Bächle, der seinen Swift erst vor wenigen Wochen erworben hat und lediglich zwei kleinere Testeinsätze bestreiten konnte, ist es bereits die 17. Teilnahme in Folge, wobei er bereits drei Klassensiege und sechs weitere Podiumsplätze erringen konnte.
Kai Neu vom gleichnamigen Ford-Autohaus in Homburg will in der Gruppe N/F bis 2000 ccm ein gewichtiges Wort um die Vergabe der Podiumsplätze mitreden. Vor der Saison hat er seinen Ford Escort RS2000 stark verbessert und konnte daraufhin beim Bergrennen in Wolsfeld seine erste Bestzeit fahren „und in Homburg soll ein Platz auf dem Treppchen herausspringen“.
Gino Kruhs aus Qierschied startet im Rahmen der luxemburgischen Meisterschaft, in der er mit seinem Renault Megane in dieser Saison bereits einen Sieg einfahren konnte. In Homburg zählt er freilich zu den Topfavoriten in seiner Klasse.
Bei den Freestylern der Gruppe FS bis 2000 ccm geht Rüdiger Bernhard ins Rennen. Der Vater von Porsche-Werkspilot Timo Bernhard, der mit dem VW Golf Kitcar auch an der Eifel-Rallye teilnehmen wird, ist im vor allem bei widrigen Wetterverhältnissen nicht zu unterschätzen.
Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Start von Peter Schwarz. In seinem VW Golf VR6 wurde er von 2006 bis 2009 jeweils zweiter in seiner Klasse.
Wolfgang Marx tritt erstmals im bei den Fans so beliebten NSU-Bergpokal an. Auf der Käshofer „Fahrerstrecke“ könnte Marx mit seinem blau-weissen NSU TT das ein oder andere fehlende PS wettmachen und in das Rennen um die Spitzenplätze eingreifen.
Der Primasenser Andreas Herl peilt mit seinem Ford Escort RS2000 den Hattrick an und seinen Siegen aus 2008 und 2009 ein dritten in Folge hinzufügen.
Zudem werden mit Rainer Koresch (Merzalben, Ford Escort), Jochen Stoll (Gehrweiler, Peugeot 306 S16), Harald Ludwig (Merzig, BMW M3), Andreas Becker (Münchwies, NSU TT) und Stefan Petto (VW Polo) weitere Fahrer aus dem nähren Einzugsgebiet im Fahrerlager am stumpfen Gipfel erwartet.
Die Piloten des Homburger Automobilclubs fahren jedoch nicht nur um den Sieg in ihrer Klasse, sondern auch um den Pokal für den bestplatzierten Fahrer des Homburger Automobilclubs, der wie im Vorjahr vom der Bexbacher Computer-Firma HVIT-Solutions gestiftet wird.
Zudem schreibt das aufstrebende IT-Unternehmen wieder den „Spirit-of-the-Race“-Pokal aus. Mit dieser Auszeichnung sollen Fahrer geehrt werden, die bei dem Homburger Bergrennen besonderen Einsatz und Sportsgeist zeigen. Bernd Huber, Geschäftsführer von HVIT-Solutions, bekennender Motorsport-Fan und Mitbegründer des Online-Magazins rallyeracer.de erläutert die Entscheidung, einen solchen Preis auszuloben: „Gerade auf einer Strecke wie der Käshofer Strasse, auf der sich das ein oder andere PS durch fahrerisches Talent und Mut wettmachen lässt, zeigt sich das Können der Piloten. Dies wollen wir mit diesem Pokal fördern.“
Los geht’s am Samstag morgen um 8.00 Uhr mit dem ersten von drei Trainingsläufen, ehe sonntags dann in ebenfalls drei Rennläufen die Sieger ermittelt werden. Der Zugang zum Fahrerlager ist wie in den Vorjahren im Eintrittsgeld enthalten.


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Rallye: HJS - Diesel Rally Masters  von Heiko Schmitt
„Afrika“ in Niedersachsen
Dienstag - Juli - 06.07.2010 - 13:03:07 Uhr
ie Organisatoren der HJS Diesel Rallye Masters luden am Vorabend zur ADAC Rallye Niedersachsen, die am 04. Juli in Osterode am Harz als vierter Meisterschaftslauf auf dem Programm stand, zum rustikalen Grillabend ein. Als Gaststarter trat Ulrike Krafft mit Proficopilotin Kathi Wüstenhagen an und wurde als erstes Damenteam herzlich in der „Diesel-Gemeinde“ aufgenommen. Nach der Besichtigungsrunde am Nachmittag wurde bereits fleißig aus dem „Nähkästchen“ erzählt und die erfolgreiche Procar-Pilotin bekam einen ersten Eindruck, was da so alles am nächsten Tag auf sie zukommen wird…

Konstantin Keil eröffnete die Veranstaltung im VW Golf mit der ersten Bestzeit. Johannes Fürst (Subaru Impreza) und Björn Mohr (Opel Astra) gewannen die nächsten Prüfungen und im ersten Service gab es beim Blick auf die Zeiten das gewohnte Bild – das Niveau aller Teilnehmer der HJS-DRM ist extrem hoch und das Feld liegt sehr dicht zusammen. Nach einer sehr kurzen, aber anspruchsvollen Sprintprüfung stand im Anschluss ein Rundkurs mit langen Vollgasanteilen an. Während Keils Golf mit geplatztem Kühlerschlauch ein Hitzekollaps drohte, halfen alle Kontrahenten mit, indem sie ihre Wasservorräte für den stark erhitzten Golf opferten. „Das war eine große Geste, die Hilfsbereitschaft untereinander ist wahrscheinlich so groß wie in keiner anderen Motorsportserie“, freut sich Konstantin im Ziel, der zwar auf den letzten Platz zurück fiel aber das Ziel in Wertung erreichte.

Für Holger Knöbel und Dominik Fischer wird der in vier Runden zu absolvierende Rundkurs zur Schicksalsprüfung. Beide lagen auf erfolgsversprechenden Positionen, doch eine Runde zu viel bzw. eine Runde zu wenig ließen sie hoffnungslos weit zurück fallen. Somit kam es zu einem packendheißen Dreikampf zwischen dem in der Meisterschaft führenden Björn Mohr und den beiden Youngster Johannes Fürst und Thomas Robel in einem weiteren VW Golf. Daniel Schmidt fuhr mit dem Skoda Fabia der Autotechnik-Center GmbH mit konstanten Zeiten auf den vierten Rang und setzte sich mit 9 Sekunden gegen den Opel Astra von Alois Scheidhammer durch. Florian Wacha steigerte sich stetig und erreichte hinter Holger Knöbel den siebten Platz. Harald Borowski fand im Skoda Fabia den richtigen Rhythmus und konnte mit dem achten Platz die ersten Saisonpunkte einfahren.

Zurück zur Spitzengruppe: Björn Mohr klagte im letzten Service über Leistungsverluste im unteren Drehzahlbereich. Derweilen setzte der „Toro Rosso“ aus der Lausitz in WP 9 und 11 die schnellste Zeit und fährt damit seinen ersten Sieg in der HJS Diesel Rallye Masters. Trotz Bestzeit in WP 10 gelingt es Johannes Fürst nicht mehr Björn Mohr noch abzufangen, der sich über taktisches Fahren noch immer keine Gedanken zu machen scheint.

Speedladys
Damit aber noch lange nicht genug, da gab es ja noch Ulrike Krafft, die als Gaststarterin eine Menge zu berichten hatte: „Das war Abenteuer pur! Rundstreckenrennen und Rallyefahren das ist wie Tennis und Volleyball – beides Ballsportarten, aber völlig unterschiedlich. Der erste große Unterschied bestand darin, dass ich ständig eine Stimme hörte, die mich anfangs total ablenkte und nervte. Kathi las mir den Aufschrieb vor und ich konnte diese Vielzahl an Informationen auf den ersten Prüfungen nicht schnell genug verarbeiten. So fragte ich oftmals nach und fand keinen Rhythmus. Am schwierigsten empfand ich es, mir aus den diktierten Zahlen eine Kurve vorzustellen. Dazu wunderte ich mich wie stark sich die Fahrbahn gegenüber der Besichtigungsrunde veränderte. Das führte schließlich zu dem ein- oder anderen Verbremser, da der tatsächliche Bremsweg mit meiner Vermutung nicht übereinstimmte. Unglaublich wie sehr hier gecuttet wird und was die Fahrwerke der Autos zu leisten im Stande sind. Kathi sagte immer nur innen – ich tat es und dann kam nur – noch viel weiter innen. Trotz großer Löcher, Kanten und Wellen fühlte sich der Wagen dabei trotzdem wie ein „ruhiges Kätzchen“ an und ich bin aus der Procarserie eher einen „wilden Tiger“ gewöhnt. Zur Halbzeit kamen wir auf dem Rundkurs leicht von der Fahrbahn ab und trafen einen Pfahl. OK die Scheinwerfer vorne rechts waren zerstört, doch im Sommer wird es ja eh erst spät dunkel und bis dahin sind wir längst im Ziel. Dachte ich, doch dann fiel kurz vor dem Finish auch noch die Elektronik aus. Kathi meinte nur, so lange sich ein Rad dreht wird weitergefahren. Das versuchte ich dann auch. Ohne Servolenkung und mit 20 km/h schleppten wir uns im Notprogramm ins Ziel der vorletzten Prüfung. Doch dann war ich mit meiner Kraft sprichwörtlich am Ende, und das obwohl ich regelmäßig das Fitnessstudio besuche. Ein wichtiger Unterschied zur Rundstrecke gibt es noch im Verhalten untereinander. Während im Rallyesport alles eine große Familie zu sein scheint, ist man im Rundstreckensport mehr auf sich alleine gestellt. Der Zusammenhalt auf der Rallye hat mich echt beeindruckt! Abschließend bleibt zu sagen, dass es auf alle Fälle eine tolle Erfahrung für mich war, die ich gerne auch wiederholen möchte…“, resümierte Ulrike Krafft nach ihrem ersten Rallyeabenteuer sichtlich erschöpft aber glücklich am Abend. Im Service stand ihr mit Anja Holzbrecher (24 Jahre) und Ramona Hübner (21 Jahre) die Crew der Speedladys zur Seite, die mit großem Einsatz den Opel Astra bestmöglich vorbereiteten. Als nach dem besagten „Feindkontakt“ mit dem Pfahl in WP 5 der lädierte Wagen den rettenden Service aufsuchte, packten die Mechaniker der anderen Teams den Mädels gerne unter die Arme und schickte das Duo pünktlich zurück auf die Strecke.
wirbelt Staub auf
Nach einer kurzen Pause von drei Wochen gastiert die HJS Diesel Rallye Masters am 23./24. Juli im Rahmen der ADAC Rallye Baden-Württemberg. In Geislingen an der Steige werden die Karten wieder neu gemischt…

Ergebnis ADAC Niedersachsen Rallye 2010 (4. von 7 Läufen zur HJS-DRM)

01. Robel, Thomas / Wichura, Henry VW Golf V TDI 56:52,5
02. Mohr, Björn / Becker, Oliver Opel Astra GTC 57:11,3
03. Fürst, Johannes / Kohl Christina Subaru Impreza D 57:44,4
04. Schmidt, Daniel / Breuer, Jürgen Skoda Fabia RS 58:03,4
05. Scheidhammer, Alois / Trautmannsberger, Willi Opel Astra GTC 58:12,4
06. Knöbel, Holger / Brock, Harald Opel Astra GTC 59:32,0
07. Wacha, Florian / Wacha, Jörg Opel Astra GTC 1:00:19,9
08. Borowski, Harald / Drümmer, Markus Skoda Fabia RS 1:01:16,7
09. Keil, Konstantin / Hosse, Bernd VW Golf V TDI 1:03:16,0


Stand HJS-DRM (nach 4 von 7 Läufen):

01. Mohr Björn / Becker Oliver Opel Astra GTC 76 Punkte
02. Robel Thomas / Wichura Henry VW Golf V TDI 52 Punkte
03. Fürst Johannes / Reisinger Ludwig Subaru Impreza D 48 Punkte
04. Knöbel Holger / Fritzensmeier Stefanie Opel Astra GTC 38 Punkte
05. Scheidhammer Alois / Trautmannsberger Willi Opel Astra GTC 36 Punkte
06. Schmidt Daniel / Breuer Jürgen Skoda Fabia RS 30 Punkte
07. Fischer Dominik / Preis Tamara Skoda Fabia TDI 28 Punkte
08. Wacha Florian / Wacha Jörg Opel Astra GTC 22 Punkte
09. Keil Konstantin / Hosse Bernd VW Golf V TDI 20 Punkte
10. Sagel Heinz-Otto, Stadler Hubert Seat Leon FR TDI 18 Punkte
11. Moufang Maurice / de Fries Sophie BMW 120D 16 Punkte
12. Velte Mario / Autengruber Erich Fiat Punto 14 Punkte
13. Ehlhardt Wolfgang / Griebel Felix Opel Astra GTC 8 Punkte
14. Borowski Harald / Drümmer Markus Skoda Fabia RS 6 Punkte


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Rallye: ADAC Rallye Niedersachsen  von Heiko Schmitt
Klaus Osterhaus gewinnt Hitzeschlacht in Niedersachsen
Dienstag - Juli - 06.07.2010 - 09:59:57 Uhr
Nach Sulingen gewann HJS-Sportchef Klaus Osterhaus (Unna) auch die ADAC Rallye Niedersachsen (02.-03.07.2010) und ist damit der erste Pilot, der 2010 zwei Läufe zu den ADAC Rallye Masters für sich entscheiden konnte.

Mit Co-Pilot Uwe-Arthur Mausbeck (Bergisch-Gladbach) lag Klaus Osterhaus bei tropischer Hitze im Mitsubishi Lancer Evo 9 auf der Zielrampe in Osterode am Harz vor dem amtierenden ADAC Rallye Meister Carsten Alexy (Rotenburg/Fulda), bei dem Ehefrau Michaela auf dem bei Außentemperaturen von bis zu 36 Grad im wahrsten Sinne des Wortes ‚heißen’ Sitz saß. Platz drei belegten die Brüder Markus und Thomas Schmidtmeister (Niddatal / Laubach) im BMW E30.



Mit dem fünften Divisionssieg in Folge verteidigten Nils Heitmann / Daniel Hammerich (Hamburg / Gettorf) im VW Polo GTI ihre Führung in den ADAC Rallye Masters mit nun 100 Punkten. Doch die Verfolger rücken auf: Achim Behrens / Dirk Schnelle (Jesteburg / Bad Salzuflen) liegen im Renault Clio mit 88 Zählern nun einen Punkt vor Thomas Wallenwein / Tanja Neidhöfer (Stuttgart / Elz) im Subaru Impreza Autogas. Mit sieben Bestzeiten auf den ersten sieben Prüfungen machten Jan Becker / Klaus Wicha (Hamburg / Bad Hersfeld) schnell deutlich, dass der Sieg auf den Asphalt-Prüfungen rund um Osterode am Harz nur über sie gehen sollte. Doch ein Ölverlust am Subaru Impreza WRX am Start der achten Prüfung zwang zur Aufgabe.

Viele Favoriten waren zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr dabei. Toni Werner, der ADAC Rallye-Meister von 2007, musste seinen Porsche 911 GT3 schon in der ersten Prüfung wegen Motor-Überhitzung abstellen. Bremsprobleme am VW Golf Kit-Car in der Auftaktprüfung zwangen Guido Imhoff zur Aufgabe. Ein heftiger Abflug in der zweiten Prüfung, den bis auf den Mitsubishi Lancer alle schadlos überstanden, beendete die Fahrt von Ralf Wierwille.

Nach dem Ausfall von Becker übernahm Osterhaus die Führung und lies alle weiteren Bestzeiten auf sein Konto buchen. "Ein toller Erfolg“, strahlte Osterhaus im Ziel. "Wir sind die Rallye sehr zügig angegangen, nach einem Highspeed-Dreher bin ich dann nur noch solide durchgefahren“, beschrieb er seine schnelle Fahrt. Und er war einer der wenigen, die nicht über die hohen Temperaturen klagte: "die Hitze macht mir nichts aus, ich hasse die Kälte.“

Temperaturprobleme, nicht nur am Audi S2 bestimmten die Fahrt von Carsten Alexy "wir haben das Auto und uns eingeteilt. Platz zwei ist deutlich mehr, als wir uns erträumt hatten, jetzt lohnt sich auch wieder der Blick auf die Masters-Tabelle.“ In der Zwischenwertung schob sich der Nordhesse in Schlagdistanz zur Spitze auf den vierten Platz.

Die Division 2, für die ‚bärenstarken Hecktriebler’ hatte nach dem Ausfall von Toni Werner im 911er der Däne Johnny Pedersen im BMW M3 im Griff. Getriebe- und Kupplungsprobleme ließen ihn gegen Ende hinter die Gebrüder Schmidtmeister zurückfallen. Nach zwei Ausfällen durch Bremsprobleme konnte Timo Grätsch im BMW M3 endlich wieder befreit auffahren, "wir haben das Problem im Griff und wieder Vertrauen zum Auto.“ Altmeister Heinz-Walter Schewe beschrieb die Fahrt im 911 GT3 auf den achten Gesamtrang mit, "da musst du unheimlich viel trinken, im Auto ist es um die 80 Grad warm, wie in der Sauna - nur mit Fahreranzug.“

Das Gefühl auf ‚Wolke 7’ zu schweben können die Hanseaten Nils Heitmann / Daniel Hammerich weiter genießen: "Das war heute bei den Temperaturen ein hartes Stück Arbeit, aber jetzt überwiegt die Freude. Die anderen haben zwar durch die Zusatzpunkte kräftig aufgeholt, aber wir dürfen uns bis zum nächsten Lauf in Baden-Württemberg mindestens drei weitere Wochen über die Masters-Führung freuen.“

Einen starken Auftritt bot der amtierende ADAC Rallye Junior Cup-Champion Christian Riedemann (Sulingen). Beim Test für die nächste WM-Runde in Finnland fuhr er seinen Ford Fiesta R2 mit Co-Pilotin Josefine Corinn Beinke auf den vierten (!) Gesamtrang. "Bei den schnellen Prüfungen hatte ich nicht erwartet, das wir mit unserem kleinen Fiesta so weit nach vorne fahren können“, erklärte der 24-jährige, fügte aber schnell hinzu, "so kann es aber
gerne weitergehen.“


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Montag - Juli - 05.07.2010 - 18:49:15 Uhr
The Citroën C4 WRCs’ first outing in Bulgaria
After the first part of the season run exclusively on ice and gravel, the FIA World Rally Championship is back on asphalt. Rally Bulgaria, will be a new challenge for the Citroën Total World Rally Team as the event is on the WRC calendar for the first time. Sébastien Loeb et Daniel Elena, who are leading the Drivers’ World Championship, are out to score their fourth victory of the season, and to achieve this they will have to beat their team-mates, Dani Sordo and Marc Marti, who are always very quick on this type of surface.
Rally Bulgaria, one of the flagship events of the European Rally Championship, has become part of the World Championship this season. Citroën has already won this event thanks to the victory of Bruno Thiry and his Xsara Kit-Car ten years ago. For Loeb / Elena and Sordo / Marti, the rally will be a totally new challenge.
“It’s difficult to know exactly what to expect as everybody who’s told me about this event has given me a different description!” laughs Dani Sordo. “Without anticipating what lies in store, we can say that the stages are wide and quick and that the surface isn’t always in the best of states. But no worries, the team knows the car so well that it’ll be able to find the right setups for the conditions we’ll have to cope with on the spot.”
Rally Bulgaria based in Borovets, the oldest ski resort in the country, will be run on the adjacent mountain roads. There are only fourteen stages in the event whose nerve centre will be the Dolna Banya aerodrome.
“There aren’t all that many stages and some of them use the same sections in one direction or the other,” Dani goes on. “Unlike on gravel, starting sixth on the road won’t be an advantage, especially if the other cars hitting the apexes spread a lot of gravel on the lines. However, we’re happy to be back in an event on asphalt. We haven’t run on this type of surface, on which we’ve always done well, in a rally for a long time.”
Sébastien Loeb who hasn’t been beaten in a 100% asphalt event since 2005 (!) will obviously start this new rally as favourite: “It’s true that we’ve always been pretty successful on asphalt. I’m more or less in the same case as Dani: I’ve had some information about the stages we’ll have to cope with, but I don’t really pay much heed as it doesn’t change anything concerning our preparation. We’ll find out during
reconnaissance what the route is like.” For the two crews of the Citroën Total World Rally Team the aim is identical – to be in a position to go for victory to score the maximum number of points in both championships.
Loeb with three victories, two second and a third place has a comfortable lead in the Drivers’ World Championship with 38 points in hand over Sébastien Ogier. Dani Sordo, whose season got off to a difficult start, currently lies sixth. In the Manufacturers’ ratings Citroën is in first place, 26 points in front of its nearest rival.

Three questions to Sébastien Loeb
Have you been able to relax a little in the five weeks since your last rally?
“When I see how little time I’ve spent at home, I don’t feel like I’ve had any holidays! Between the different test sessions, promotion work, a quick trip to the Le Mans 24 Hours and a GT race in France, I haven’t really had time to relax. And this weekend we’ll be in Sofia to put on a road show for the Bulgarians. But as I hate doing nothing, it’s probably just as well! I feel absolutely ready to tackle the second part of the season.”

Since your retirement due to mechanical failure in the 2004 Spanish rally, you haven’t been beaten in 100% asphalt rallies. So do you reckon that the result of Rally Bulgaria is a foregone conclusion?
“It would be a huge mistake to think like that! It’s true that asphalt is our favourite hunting ground, but we have to tackle this rally in a humble state of mind. We’re going to discover a new route which will certainly have its own specific character. We’ll have to cope with the weather as stages at 2000 metres above sea level can be upset by storms, and also there’s the choice between the Pirelli P-Zero softs and
hards. As always when I start a rally my aim is victory. Even if it’s sometimes necessary, I don’t like pussy footing just to ensure a place finish if I know that I can win.”

Are you happy about the fact that the end of the season is mainly on asphalt?
“It’s all the more pleasant as last season we only raced in one true asphalt event! This year’s calendar is better balanced and I’m delighted that Rally Germany is back on it again. There’s also Rally France, which is going to be one of the high points of the season. We recently had a test session in the Vosges and I was amazed by the number of fans who turned up. I don’t even dare imagine what the ambience will be like in the rally in Alsace!”

Citroën Junior Team tastes Bulgarian asphalt
The second part of the 2010 FIA World Rally Championship gets underway with the Rally Bulgaria. On its World Championship debut, the Balkan country hosts the crews in the town of Borovets, the oldest ski resort in Bulgaria. Sébastien Ogier / Julien Ingrassia and Kimi Räikkönen / Kaj Lindström will defend the colours of the Citroën Junior Team on the event.
Of the seven rallies still to come, four will be on asphalt. Two of them will be on known territory in Germany and Spain, while the other two are completely new events in Bulgaria and Alsace. In order to prepare for the second half of the season, with its strong asphalt bias, the Citroën Junior Team has been testing in France and also took part in the Rally della Lanterna in Italy.
“This has allowed our drivers to stay match fit so that they are in the best possible position heading into the second half of the season,” explained team manager Benoit Nogier. “We have been working on how to get the best use and performance out of Pirelli’s new tyres. This experience will be very useful for the rallies still to come.”
As the roads will be new for all the World Rally Championship competitors, the Citroën Junior Team crews will suffer less from their comparative lack of experience relative to the other crews. “It’s the first asphalt rally of the season,” added Nogier. “It’s not necessarily the surface that we’re going to be the most comfortable on. As has been the case since the start of the year, our objective is simply to take away
as much experience as possible on the forthcoming rallies. That will be our watchword with Sébastien and Kimi.”
Sébastien Ogier and Julien Ingrassia, the winners of the recent Rally of Portugal continued their winning streak on the Rally della Lanterna. “That was a different type of thing, but it’s all good for the confidence,” said Ogier, who is currently second in the World Championship standings. “Rally Bulgaria will be new for everyone so we are at less of a disadvantage even though we still lack experience. From
what we know the roads will be fast and quite flowing with a lot vegetation at the side of the stages. A lot of the corners will be hidden so it will be extremely important to have good pace notes.” gier continued: “The second half of the season might not be so easy for us. The goal for this first asphalt rally will be to make progress and again get closer to the frontrunners, while hoping that we can challenge for a podium.”
The best result for Kimi Räikkönen and Kaj Lindström so far has been fifth in Turkey, and now they get to discover a new surface. “Now we start a new chapter,” said the former F1 World Champion. “After snow and gravel, here we are on asphalt. It’s something that I’m really looking forward to. I had a really good feeling during the tests and I hope to be able to show that on the roads in Bulgaria.”

Three questions to… Kimi Räikkönen
How did you get on with the Citroën C4 WRC on asphalt so far?
“I was keen to drive on asphalt since the very start of the season. From the very first few kilometres in testing, I had a really good feeling with the car. That feeling was confirmed when we took part in a rally in Italy, which I enjoyed hugely. Even if we missed out on victory on the final special stage, we can only be pleased with our performance. The whole team helped us a lot on our asphalt debut. The experience that we’ve built up since the start of the season is beginning to pay off.”

Is being on asphalt an advantage for you?
“Even though I’ve spent several seasons in Formula One, the asphalt you find on circuits is not at all comparable to what we will encounter in rallying. Formula One and rally are two completely different disciplines. In the WRC, we will be competing on a number of different asphalt rallies with very diverse characteristics. You can’t compare the Rally Bulgaria with the Catalunya Rally, or with the roads in Germany or France. In just one stage you can go from wide and flowing roads to narrow or bumpy sections. The grip levels change from one corner to another too. It’s also vital to have a good feeling with your co-driver and the pace notes, as well as being able to make the most of a well-balanced car. ”

What do you expect from the Rally Bulgaria?
“It’s certainly going to be a very different type of playing field, and that is one of the things I like most about rallying. The flip side of this is that rallying is a very hard sport for anybody new to it. This first asphalt rally of the season will be a very important part of my learning process in the WRC. I’ve realized that it vital to pick things up as you go along and not try to run before you can walk. My objective is to get to the finish and completely understand my Citroën C4 WRC. We’ll see where we are at the end of the first day and then try to close the gap to our rivals.”

Useful information
Rally Bulgaria (round 7/13) (8-11 July)
Surface: asphalt
Where: Borovets
Practical information: The service park is at the Dolna Banya airport, 25 kilometres from Borovets. Rally HQ and the Media Centre are in the Hotel Rila in Borovets. There is a one-hour time difference between Bulgaria (GMT + 3) and central Europe (GMT + 2). So when it is 1200 in Borovets, it will be 1100 in Paris. On the first day of the rally, Friday 9 July, the sun will rise at 0558 and set at 2104. In July, the
highest average temperature is 28°C. The local currency is the Lev (1 EUR = 1.9566 BGN).
Technical: In Bulgaria, the cars will use the engines that were already used in Turkey and Portugal. Spare parts (gearboxes, differential sets, front and rear subframes, steering racks and turbos) will be shared with Germany.
Tyres: There will be two different types of Pirelli tyres made available. In total, 40 tyres can be used, selected from a pool of 40 hard-compound tyres and 20 soft-compound tyres.
Reconnaissance: These will take place on Tuesday 6 July from 0800 to 1900 and then on Wednesday 7 July with a maximum of two passes through each special stage. The maximum speed allowed is 70kph.
Shakedown: Thursday 8 July between 0800 and 1200 at Momin Prohoud, on a 2.65-kilometre stage that is located nine kilometres from the service park.
Press conference: Thursday 8 July at 13:30 in the Media Centre.
Start: Thursday 8 July at the Hotel Rila Park from 2000.
Route: Total length 1069.56 km, of which 354.10 kilometres are competitive. In total there are 14 special stages (seven different stages).
Timing: Day 1 – Friday 9 July: 384.82 km of which 118.68 km are competitive (four stages, two different stages). Start: 0900 – SS1: Batak Lake (31.77 km) – SS2: Belmeken Lake (27.57 km) – Service A (1302 / 30 min) – SS3: Batak Lake (31.77 km) – SS4: Belmeken Lake (27.57 km) – Service B (1714 / 45 min) – Last car into parc ferme at 2014.
Day 2 – Saturday 10 July: 489.50 km of which 140.90 km are competitive (six stages, three different stages). Start: 0700 – Service C (0700 / 15 min) – SS5: Sestrimo (27.46 km) – SS6: Peshtera (18.13 km) – SS7: Lyubnitsa (24.86 km) – Service D (1224 / 30 min) – SS8: Sestrimo (27.46 km) – SS9: Peshtera (18.13 km) – SS10: Lyubnitsa (24.86 km) – Service E (1733 / 45 min) – Last car into parc fermé at 2033.
Day 3 – Sunday 11 July: 195.24 km of which 94.52 km are competitive (four stages, two different stages). Start: 0800 – Service F (0800 / 15 min) – SS11: Muhovo (29.53 km) – SS12: Slavovitsa (17.73 km) – Service G (1051 / 30 min) – SS13: Muhovo (29.53 km) – SS14: Slavovitsa (17.73 km) – Service H (1315 / 10 min) – Finish at 1400.
Final podium: Sunday 11 July, from 1400.
Final press conference: Sunday 11 July at 1500 in the Media Centre.


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Montag - Juli - 05.07.2010 - 10:05:34 Uhr
Unsere Galerie ist online.
Viel Spass beim Anschauen.

Link: Galerie Lebacher Land

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