Mittwoch - Juli - 07.07.2010 - 12:32:18 Uhr
Vom 16. und 18. Juli findet auf der Käshofer Strasse das 37. Homburger Bergrennen statt.
Aus lokaler Sicht ist natürlich wie in jedem Jahr das Abschneiden der einheimischen Fahrer von besonderem Interesse, zumal für keinen deutschen Verein mehr Fahrer ins eigene Rennen gehen als für den Homburger Automobilclub. Dass im letzten Jahr sieben Lokalmatadoren in ihren Klassen auf dem Podium standen und somit bei der Siegerehrung Pokale von Rennleiter Jürgen Guckert und HAC-Sportchef Hartmut Schöffler entgegennehmen durften, unterstreicht die Klasse der Piloten. Zur 37. Auflage starten nicht weniger als 10 „Heim-Ascaris“
Gleich vier Piloten aus den Reihen des HAC’s stellen sich in der Gr. N/F2005 bis 1400 ccm der Konkurrenz. Matthias „Schlitzer“ Scheerschmidt warf im letzten Jahr seinen Opel Corsa gleich im ersten Rennlauf von der Bahn, ist aber auf seiner Heimstrecke immer für den Klassensieg gut.
Markenkollege Yannick Scherer, der vor Jahresfrist in Homburg sein erstes Bergrennen überhaupt bestritt, hat seinem Corsa in der Winterpause unter anderem einen neuen Motor spendiert, mit dem er beim Bergrennen in Wolsfeld prompt auf den dritten Platz fahren konnte.
Fredi Marquitz tritt mit dem in Eigenregie aufgebauten Skoda Fabia, mit dem Andreas Egidy 2009 sensationell auf den zweiten Platz fahren konnte, ins Rennen geht.. Über Winter wurde der Skoda in den Werkstätten des Blieskasteler Autohauses Groh in vielen Bereich verbessert, sodaß in dieser Klasse ein spannender Kampf zu erwarten ist.
In der Klasse bis 1600 cm können sich die Fans auf Duell der Suzuki-Saar-Piloten Hans-Peter Simon und Christian Bächle freuen. Erstmals treten beiden mit einem Suzuki Swift Sport an und kämpfen so praktisch mit gleichen Waffen. Im letzten Jahr waren Bächle und Simon die schnellsten Piloten der 1600er Klasse. Für Bächle, der seinen Swift erst vor wenigen Wochen erworben hat und lediglich zwei kleinere Testeinsätze bestreiten konnte, ist es bereits die 17. Teilnahme in Folge, wobei er bereits drei Klassensiege und sechs weitere Podiumsplätze erringen konnte.
Kai Neu vom gleichnamigen Ford-Autohaus in Homburg will in der Gruppe N/F bis 2000 ccm ein gewichtiges Wort um die Vergabe der Podiumsplätze mitreden. Vor der Saison hat er seinen Ford Escort RS2000 stark verbessert und konnte daraufhin beim Bergrennen in Wolsfeld seine erste Bestzeit fahren „und in Homburg soll ein Platz auf dem Treppchen herausspringen“.
Gino Kruhs aus Qierschied startet im Rahmen der luxemburgischen Meisterschaft, in der er mit seinem Renault Megane in dieser Saison bereits einen Sieg einfahren konnte. In Homburg zählt er freilich zu den Topfavoriten in seiner Klasse.
Bei den Freestylern der Gruppe FS bis 2000 ccm geht Rüdiger Bernhard ins Rennen. Der Vater von Porsche-Werkspilot Timo Bernhard, der mit dem VW Golf Kitcar auch an der Eifel-Rallye teilnehmen wird, ist im vor allem bei widrigen Wetterverhältnissen nicht zu unterschätzen.
Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Start von Peter Schwarz. In seinem VW Golf VR6 wurde er von 2006 bis 2009 jeweils zweiter in seiner Klasse.
Wolfgang Marx tritt erstmals im bei den Fans so beliebten NSU-Bergpokal an. Auf der Käshofer „Fahrerstrecke“ könnte Marx mit seinem blau-weissen NSU TT das ein oder andere fehlende PS wettmachen und in das Rennen um die Spitzenplätze eingreifen.
Der Primasenser Andreas Herl peilt mit seinem Ford Escort RS2000 den Hattrick an und seinen Siegen aus 2008 und 2009 ein dritten in Folge hinzufügen.
Zudem werden mit Rainer Koresch (Merzalben, Ford Escort), Jochen Stoll (Gehrweiler, Peugeot 306 S16), Harald Ludwig (Merzig, BMW M3), Andreas Becker (Münchwies, NSU TT) und Stefan Petto (VW Polo) weitere Fahrer aus dem nähren Einzugsgebiet im Fahrerlager am stumpfen Gipfel erwartet.
Die Piloten des Homburger Automobilclubs fahren jedoch nicht nur um den Sieg in ihrer Klasse, sondern auch um den Pokal für den bestplatzierten Fahrer des Homburger Automobilclubs, der wie im Vorjahr vom der Bexbacher Computer-Firma HVIT-Solutions gestiftet wird.
Zudem schreibt das aufstrebende IT-Unternehmen wieder den „Spirit-of-the-Race“-Pokal aus. Mit dieser Auszeichnung sollen Fahrer geehrt werden, die bei dem Homburger Bergrennen besonderen Einsatz und Sportsgeist zeigen. Bernd Huber, Geschäftsführer von HVIT-Solutions, bekennender Motorsport-Fan und Mitbegründer des Online-Magazins rallyeracer.de erläutert die Entscheidung, einen solchen Preis auszuloben: „Gerade auf einer Strecke wie der Käshofer Strasse, auf der sich das ein oder andere PS durch fahrerisches Talent und Mut wettmachen lässt, zeigt sich das Können der Piloten. Dies wollen wir mit diesem Pokal fördern.“
Los geht’s am Samstag morgen um 8.00 Uhr mit dem ersten von drei Trainingsläufen, ehe sonntags dann in ebenfalls drei Rennläufen die Sieger ermittelt werden. Der Zugang zum Fahrerlager ist wie in den Vorjahren im Eintrittsgeld enthalten.
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Aus lokaler Sicht ist natürlich wie in jedem Jahr das Abschneiden der einheimischen Fahrer von besonderem Interesse, zumal für keinen deutschen Verein mehr Fahrer ins eigene Rennen gehen als für den Homburger Automobilclub. Dass im letzten Jahr sieben Lokalmatadoren in ihren Klassen auf dem Podium standen und somit bei der Siegerehrung Pokale von Rennleiter Jürgen Guckert und HAC-Sportchef Hartmut Schöffler entgegennehmen durften, unterstreicht die Klasse der Piloten. Zur 37. Auflage starten nicht weniger als 10 „Heim-Ascaris“
Gleich vier Piloten aus den Reihen des HAC’s stellen sich in der Gr. N/F2005 bis 1400 ccm der Konkurrenz. Matthias „Schlitzer“ Scheerschmidt warf im letzten Jahr seinen Opel Corsa gleich im ersten Rennlauf von der Bahn, ist aber auf seiner Heimstrecke immer für den Klassensieg gut.
Markenkollege Yannick Scherer, der vor Jahresfrist in Homburg sein erstes Bergrennen überhaupt bestritt, hat seinem Corsa in der Winterpause unter anderem einen neuen Motor spendiert, mit dem er beim Bergrennen in Wolsfeld prompt auf den dritten Platz fahren konnte.
Fredi Marquitz tritt mit dem in Eigenregie aufgebauten Skoda Fabia, mit dem Andreas Egidy 2009 sensationell auf den zweiten Platz fahren konnte, ins Rennen geht.. Über Winter wurde der Skoda in den Werkstätten des Blieskasteler Autohauses Groh in vielen Bereich verbessert, sodaß in dieser Klasse ein spannender Kampf zu erwarten ist.
In der Klasse bis 1600 cm können sich die Fans auf Duell der Suzuki-Saar-Piloten Hans-Peter Simon und Christian Bächle freuen. Erstmals treten beiden mit einem Suzuki Swift Sport an und kämpfen so praktisch mit gleichen Waffen. Im letzten Jahr waren Bächle und Simon die schnellsten Piloten der 1600er Klasse. Für Bächle, der seinen Swift erst vor wenigen Wochen erworben hat und lediglich zwei kleinere Testeinsätze bestreiten konnte, ist es bereits die 17. Teilnahme in Folge, wobei er bereits drei Klassensiege und sechs weitere Podiumsplätze erringen konnte.
Kai Neu vom gleichnamigen Ford-Autohaus in Homburg will in der Gruppe N/F bis 2000 ccm ein gewichtiges Wort um die Vergabe der Podiumsplätze mitreden. Vor der Saison hat er seinen Ford Escort RS2000 stark verbessert und konnte daraufhin beim Bergrennen in Wolsfeld seine erste Bestzeit fahren „und in Homburg soll ein Platz auf dem Treppchen herausspringen“.
Gino Kruhs aus Qierschied startet im Rahmen der luxemburgischen Meisterschaft, in der er mit seinem Renault Megane in dieser Saison bereits einen Sieg einfahren konnte. In Homburg zählt er freilich zu den Topfavoriten in seiner Klasse.
Bei den Freestylern der Gruppe FS bis 2000 ccm geht Rüdiger Bernhard ins Rennen. Der Vater von Porsche-Werkspilot Timo Bernhard, der mit dem VW Golf Kitcar auch an der Eifel-Rallye teilnehmen wird, ist im vor allem bei widrigen Wetterverhältnissen nicht zu unterschätzen.
Ein großes Fragezeichen steht noch hinter dem Start von Peter Schwarz. In seinem VW Golf VR6 wurde er von 2006 bis 2009 jeweils zweiter in seiner Klasse.
Wolfgang Marx tritt erstmals im bei den Fans so beliebten NSU-Bergpokal an. Auf der Käshofer „Fahrerstrecke“ könnte Marx mit seinem blau-weissen NSU TT das ein oder andere fehlende PS wettmachen und in das Rennen um die Spitzenplätze eingreifen.
Der Primasenser Andreas Herl peilt mit seinem Ford Escort RS2000 den Hattrick an und seinen Siegen aus 2008 und 2009 ein dritten in Folge hinzufügen.
Zudem werden mit Rainer Koresch (Merzalben, Ford Escort), Jochen Stoll (Gehrweiler, Peugeot 306 S16), Harald Ludwig (Merzig, BMW M3), Andreas Becker (Münchwies, NSU TT) und Stefan Petto (VW Polo) weitere Fahrer aus dem nähren Einzugsgebiet im Fahrerlager am stumpfen Gipfel erwartet.
Die Piloten des Homburger Automobilclubs fahren jedoch nicht nur um den Sieg in ihrer Klasse, sondern auch um den Pokal für den bestplatzierten Fahrer des Homburger Automobilclubs, der wie im Vorjahr vom der Bexbacher Computer-Firma HVIT-Solutions gestiftet wird.
Zudem schreibt das aufstrebende IT-Unternehmen wieder den „Spirit-of-the-Race“-Pokal aus. Mit dieser Auszeichnung sollen Fahrer geehrt werden, die bei dem Homburger Bergrennen besonderen Einsatz und Sportsgeist zeigen. Bernd Huber, Geschäftsführer von HVIT-Solutions, bekennender Motorsport-Fan und Mitbegründer des Online-Magazins rallyeracer.de erläutert die Entscheidung, einen solchen Preis auszuloben: „Gerade auf einer Strecke wie der Käshofer Strasse, auf der sich das ein oder andere PS durch fahrerisches Talent und Mut wettmachen lässt, zeigt sich das Können der Piloten. Dies wollen wir mit diesem Pokal fördern.“
Los geht’s am Samstag morgen um 8.00 Uhr mit dem ersten von drei Trainingsläufen, ehe sonntags dann in ebenfalls drei Rennläufen die Sieger ermittelt werden. Der Zugang zum Fahrerlager ist wie in den Vorjahren im Eintrittsgeld enthalten.
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